2015-10-06 PNN Suche nach Ersatzstandort für Rechenzentrum - Kundgebung für Flüchtlinge

Suche nach Ersatzstandort für Rechenzentrum - Kundgebung für Flüchtlinge

Potsdamer Nachrichten im Überblick: Suche nach Ersatzstandort für Rechenzentrum läuft, Aktivisten wollen für bessere Lebensbedingungen für Flüchtlinge demonstrieren, kostenpflichte Radstation wird eröffnet.

Rechenzentrum: Suche nach Ersatzstandort läuft
Innenstadt - Für die sensiblen Computer und Server des Landesrechenzentrums in der Breiten Straße läuft die Suche nach Ersatzflächen. Das teilte eine Sprecherin des Landesfinanzministeriums auf PNN-Anfrage mit. Eigentlich sollte bereits Mitte 2015 ein Ersatzstandort gefunden sein. Doch eine Ausschreibung nach Ersatzflächen sei noch nicht beendet, so die Sprecherin. Offen ist damit, ob das Land neu bauen muss oder sich eine schlüsselfertige Immobilie finden lässt. Verschoben hat sich auch der für Mitte dieses Jahres geplante Umzug der Verwaltungsbereiche des Rechenzentrums, die auf den Landesbehördencampus in der Steinstraße ziehen sollen. Wegen gestiegener Sicherheitsanforderungen waren hier nach Ministeriumsangaben Umplanungen erforderlich – als neuer Termin wird demnach der September 2016 genannt. Geplant ist, den Gesamtumzug bis Ende 2017 abzuschließen. Für die Aufgabe ist auch ein Generalplaner gefunden worden, die Berliner E-Company Consultants IT-Beratung AG, wie es im aktuellen EU-Ausschreibungsanzeiger heißt. Dieser soll auch die Arbeitsfähigkeit der Ministerien und Landesämter gewährleisten, die von einem funktionsfähigen Rechenzentrum abhängig sind. Parallel dient das Rechenzentrum seit einigen Wochen Dutzenden Künstlern als neues Domizil.

Kundgebung für bessere Lebensbedingungen für Flüchtlinge
Zu einer Kundgebung für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen rufen linke Aktivisten für den heutigen Dienstag auf. Beginn der Demo „Refugees Welcome – Everyone, Everytime, Everywhere! Gegen Lagerunterbringung und Kriminalisierung von Geflüchteten!“ ist 17 Uhr, wie die Polizei mitteilte. In einem im Internet verbreiteten Aufruf hieß es, mit der Demonstration solle „gegen menschenunwürdige Lebensbedingungen“ für Flüchtlinge protestiert werden – also gegen deren Unterbringung in Zelten, Containern, Turn- oder Leichtbauhallen. Vielmehr müssten Flüchtlinge dezentral untergebracht werden und „absolute Bewegungsfreiheit“ erhalten. Bei Facebook wurde der Aufruf vom Spartacus-Verein, der auf dem linksgeprägten Freiland-Gelände sitzt, verbreitet.

Kostenpflichtige Radstation mit 500 Plätzen wird eröffnet
Innenstadt - Die lang angekündigte Radstation am Hauptbahnhof eröffnet nun am Freitag in einer Woche, dem 16. Oktober. Das teilte die Stadtverwaltung mit. In dem bereits seit Jahren geplanten – kostenpflichtigen – Radparkhaus am Hauptbahnhof sollen 500 Fahrräder Platz haben. Sie befindet sich an der Babelsberger Straße als Teil der schon existierenden Tiefgaragen für die Bahnhofspassagen. Zur Eröffnung der Station gegen 14 Uhr wird auch Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) erwartet.
Von Henri Kramer

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